Bibelimpuls: Wie du aus 1. Timotheus 1,7 neuen Mut gewinnen kannst



In der letzten Woche haben wir in der Familie verschiedene Situationen erlebt, die unseren Mut erfordert haben.

Beispielsweise waren wir gerade auf dem Weg zu einem Fußballspiel meines älteren Sohnes, als mir auffiel, dass wir seinen Sportrucksack vergessen hatten. Mein Mittlerer hatte sein Fahrrad dabei. Sohn 1 erklärte sich bereit schnell mit dem Fahrrad zurück zu fahren und den Rucksack zu holen. Wären wir alle zurückgegangen hätte es viel länger gedauert und wir wären zu spät angekommen. Mein Sohn war da für seine Verhältnisse mutig, da er sonst eher eine Begleitung wünscht und sich nicht immer gleich Wege alleine zutraut.

Ein anderes Erlebnis war unser Besuch im Harz bei einer großen Hängebrücke. Sie führt über ein tiefes Tal neben einem Stausee. Und sie schwankt. Ich hatte große Angst darüber zu gehen. Meine Familie wollte aber voller Freude einmal darüberlaufen. Also habe ich mich überwunden und mit Blick nach vorn - nicht nach unten- den Gang gewagt.

Im Alltag erlebt jeder immer wieder Situationen, die ihm Angst machen: eine wichtige Prüfung, eine nötige Operation, die Entschuldigung nach einem Streit, die erste Klassenfahrt,...

Wenn ich oder meine Kinder vor herausfordernden Situationen stehe, hilft es mir, mich an Bibelverse zu erinnern, die mir Mut machen. Zum Beispiel 1. Timotheus 1,7:

"Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit."

Dazu ist ein kleines Gebet super. Dabei beziehe ich gern auch den Bibelvers ein. So etwa:

Herr, 1. Timotheus sagt mir, dass du uns durch den heiligen Geist, Kraft und Besonnenheit gibst und hilfst, Angst zu überwinden. Bitte hilf mir auch jetzt Mut zu schöpfen und in meiner Situation klar zu denken. Hilf mir die Herausforderung in Liebe und Zuversicht zu überstehen. Ich danke dir für deine Unterstützung. Im Namen Jesu Jesu Christi, Amen.

Versuch es doch auch einmal!

Wenn deine Kinder vor einer Situation stehen (oder jemand anderes, den du kennst), die Angst macht, kannst du mit ihnen gemeinsam beten oder auch für sie. So fühlen sie sich gestärkt und lernen, wie sie Gott jederzeit um Hilfe bitten können.

Seid gesegnet!

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